Neues Schreibprojekt: Zucker & Steel weil du mich nicht lieben darfst



Zucker & Steel war plötzlich in meinem Kopf und musste aufs Papier. Natürlich gilt mein Hauptaugenmerk meiner Trilogie : Im Schatten der Sonne, doch habe ich noch genug Muse für dieses Werk.


Zucker & Steel wird ein New Adult/ Romantik Buch. Eine locker leichte Liebesgeschichte mit so einigen Hindernissen. Um euch einen kleinen Einblick zu gewähren habe ich hier eine Leseprobe für euch. Ich bin sehr gespannt wie es euch gefallen wird. Die geplante Veröffentlichung in irgendwann im diesem Jahr, aber dazu kann ich in der Tat noch nichts genaueres sagen. es ist ein Plan und oft ändern sich diese. So wie bei Zucker & Steel.



Leseprobe:


Genervt durchsuche ich den Kühlschrank nachdem Schnaps. Glaubt der wirklich ich bin seine Bedienstete? Wenn der mich noch einmal vor versammelter Mannschaft in diesem Ton befehligt, Gnade ihm Gott.

»Nette Aussicht.«

Erschrocken fahre ich um und blicke in Steels blau-graue Augen, welche mich amüsiert mustern.

»Du hast mir gerade noch gefehlt«, stöhne ich und wende mich wieder meiner Suche zu.

»Warum lässt du dir das gefallen?«

»Ah, da ist er ja«, murmle ich und greife nach der Flasche, »Was meinst du?«

»Dich von ihm herumkommandieren zu lassen«, erläutert er und lehnt sich gegen das große Holzregal hinter ihm.

»Lass ich nicht. Ich tue ihm einfach einen Gefallen. Als Freundin macht man solche Dinge.«

Skeptisch zieht er die Augenbrauen hoch und gibt einen abfälligen Laut von sich.

»Was interessiert dich das überhaupt. Bist du nur hier, um mir auf den Wecker zu gehen?«, frage ich patzig und drücke mit dem Hintern die Kühlschranktüre zu.

»Ne, ich wollte mir nur etwas zu trinken holen. Darüber hinaus bezweifle ich, dass ich dir wirklich auf den Wecker gehe, Zucker.«

»Zucker?«, wiederhole ich sein Ausdruck und mustere ihn.

»Richtig, Zucker. Ab heute werde ich dich so nennen.«


Wie bitte? Was wird das jetzt für eine Nummer. So langsam zweifle ich an seinem Verstand.

»Zucker? Kannst du mir mal verraten, wie du auf Zucker kommst?«

Grinsend richtet er sich auf und kommt einen Schritt näher. Automatisch möchte ich nach hinten ausweichen, stoße jedoch gegen das Motorrad. Warum muss diese Garage auch so verdammt eng sein?

»Kein Entkommen, Zucker.«

»Hör auf mich so zu nennen. Ich bin nicht dein Zucker oder wie man das auch immer betiteln soll. Was ist das eigentlich für ein bescheuerter Name?«

»Er ist genial, denn niemand wird auf die Idee kommen, wenn ich von Zucker rede, dass ich dich damit meine. Nur du wirst es wissen.«


Mir bleibt die Spucke weg. Spinnt der? Mein Kopf rattert wie ein Uhrwerk, um eine passende Antwort zu finden, aber scheitert kläglich.

»Zucker?«, wiederhole ich.

Toll, mehr fällt meinem Hirn nicht ein.

»Soll ich es dir demonstrieren? Es gibt nichts auf dieser Welt, dass ich so sehr begehre, wie Zucker,« das Zucker spricht er derart sinnlich aus, dass ich sofort eine Gänsehaut bekomme.

»Das du einen Dachschaden hast war mir schon immer klar, aber jetzt hast du dich selbst übertroffen«, haut Constantine unbefangen raus und schlägt ihm auf die Schulter, »Willst du, dass ich verdurste oder war es deine Absicht mich warten zu lassen? Alter, alles muss man alleine erledigen.«

Geschockt starre ich ihn an, wie er mir die Flasche aus der Hand reißt und sich umdreht. Ohne ein weiteres Wort geht er hinaus und lässt mich zurück.


»Sag doch, es ist perfekt. Er hat nicht mal Verdacht geschöpft«, prahlt Steel belustig und nickt mir zu.

»Sag mal, spinnst du? Das hätte er auch vollkommen falsch verstehen können. Willst du das er uns beide kalt macht? Ich bin nicht dein Zucker, sondern seine Freundin. Wo ist dein Ehrenkodex?«

Er legt den Kopf schief und funkelt mich viel zu leidenschaftlich an.

»Nur weil ich dich Zucker nenne, breche ich damit keinen Kodex. Zum anderen, sagte ich auch nicht, dass du ´mein Zucker´ bist, sondern einfach nur Zucker. Das ist ein gravierender Unterschied, Zucker.«


Mist. Da ist etwas Wahres dran und trotzdem lässt mich das Gefühl nicht los, dass mehr dahintersteckt. Schlimmer ist jedoch, was es in mir auslöst. Der Gedanke gefällt mir und das sollte er nicht. Absolut nicht. Ich bin keine von den Frauen, die sich um den Finger wickeln lassen, nur weil jemand etwas Schmeichelhaftes tut. Erst recht nicht, wenn ich in einer Beziehung bin.

»Jetzt pass mal auf, du Möchtegern Frauenversteher, lass mich in Ruhe. Ich bin mit Constantine zusammen und glücklich. Ich weiß nicht was du hier bezwecken willst, aber halt mich daraus.«

Anstatt etwas zu entgegen, lächelt er mich frech an und verringert erneut den Abstand zwischen uns. Mittlerweile piekst mich das Lenkrad vom Motorrad schon in den Hintern.

»Das ist es ja endlich«, flüstert er kaum hörbar.

»Das ist was, endlich?«

»Das Feuer in deinen Augen«, antwortet er und ich verstehe nichts.

»Wovon schwafelst du jetzt schon wieder?«, frage ich genervt und kralle die Hände in meine Umhängetasche.

»Das Feuer in deinen Augen, es ist zurück.«



Okay, jetzt sind bei ihm alle Sicherungen durchgeknallt.

»Das war nie weg.«

Eine bessere Antwort fällt mir auf so viel Mist einfach nicht ein.

»Oh doch.«

Seufzend schüttle ich den Kopf und versuche aus seinen Worten schlau zu werden.

»Gut, ich verstehe es immer noch nicht. Ist mir auch egal, denn allmählich glaube ich, dass du nicht mehr ganz dicht bist.«

»Wie mache ich es dir begreiflich. Lass mich kurz nachdenken«, er tippt sich gegen sein Kinn und schnippt erfreut, als ihm wohl die Erleuchtung trifft.


»Ein Löwe ist mit, das majestätischste Tier. Selbst in der Gefangenschaft, hinter den zahlreichen Stäben, strahlt er noch Anmut und eine sagenhafte Schönheit aus. Mit Ehrfurcht wird er von allen betrachtet. Niemand zweifelt seine Stärke, oder Macht an. Doch blickt man in seine Augen, sieht man nichts. Leere, traurige Augen. Die Leidenschaft ist erloschen, denn ein Löwe hat nichts in Gefangenschaft zu suchen. Er muss Frei sein. Nur in der Wildnis leuchten seine Augen, strahlen um die Wette mit der Sonne. Haben diesen ganz besonderen Glanz.«


Sprachlos klebe ich an seinen Lippen und frage mich unweigerlich, ob er mich gerade wirklich mit diesem majestätischen Tier vergleicht. Glaubt er, ich bin gefangen und meine Augen sind leer? Genau das sagte er doch, dass ihr Feuer zurück ist. Stopp.

»Deine Geschichte ist ja wirklich ganz nett, aber ich muss dich enttäuschen. Ich bin kein Löwe in Gefangenschaft und meine Augen strahlen auch keine Traurigkeit aus.«

»Doch Zucker, dass tuen sie. Bis gerade eben. Da strahlten sie, wie pures Dynamit. Dir gefällt einfach nur nicht der Gedanke, dass ich sie, zum Strahlen gebracht habe.«

Unglaublich, der ist doch nicht mehr bei Trost.

»Wenn du so ein Frauenversteher bist, warum hast du dann keine Freundin, deren Augen du zum Strahlen bringen kannst?«, entgegne ich ihm bissig und versuche mich an ihm vorbei zu drängeln.


Mit einem Schritt nach rechts, versperrt er mir den Weg und beugt sich zu meinem Ohr.

»Weil ich nicht irgendwelche Augen zum Strahlen bringen will, sondern nur die einer echten Löwin«, seine raue Stimme kitzelt mich und ich muss den überdimensionalen Kloß in meinem Hals runterschlucken.

Langsam neigt er sich zurück und streift mit seinen Lippen über meine Wange. Frech grinsend richtet er sich auf und sieht mich forsch an.

Angestrengt überlege ich, was ich ihm darauf antworten soll. Welche Parole ich ihm biete, doch mir fällt nichts ein. Seine Dreistigkeit, diese Forsche Art imponiert mir. Ob ich es nun zugeben will oder nicht. Und dieser Aspekt gefällt mir überhaupt nicht. Nervös spiele ich mit meiner Handtasche und suche nach einer Flucht Möglichkeit. Ich muss hier raus. Sofort.

»Alles klar, Casanova. Es tut mir sehr leid, aber ich bin keine Löwin, deren Augen ihren Glanz verloren haben. Und du bist ganz sicher nicht in der Position, etwas daran zu ändern.«

Das hat gesessen.

»Du irrst dich, Zucker. Denn gerade leuchten sie schöner denn je. Ich wage sogar zu behaupten, dass sie noch nie so gestrahlt haben, wie in diesem Augenblick.«

So das reicht. Genug ist genug. Ohne Vorwarnung hole ich aus und boxe ihm vor die Brust.

»Aua. Das hat ja beinahe weh getan. Lässt die Löwin mich jetzt ihre Krallen spüren? Du weißt schon was das bedeutet?«

»Hat bei dir alles eine Bedeutung?«, gebe ich entnervt zurück und reibe mir meine Faust.

»Du hast gerade Körperkontakt gesucht und das bedeutet: Du magst mich«, erläutert er breit grinsend.


Es ist amtlich, er ist verrückt!

»Du verwechselst da Gewalt mit was ganz anderem. Ich habe dich geschlagen und nicht gestreichelt oder aus versehen angetatscht«, dass aus versehen setze ich mit den Fingern in Gänsefüßchen.

»Hättest du mir weh tun wollen, dann wäre der Schlag in Gesicht gegangen. So hast du einfach nur Kontakt gesucht. Hat es dir gefallen?«

»Ah!«, schreie ich und schiebe mich an ihm vorbei.

Ich werde kein Wort mehr mit ihm wechseln. Nie wieder.



Ich hoffe sehr euch hat dieser kleine Einblick gefallen, schreibt mir doch gerne mal eure Meinung dazu :) Ich werde euch natürlich auf dem laufenden halten.




Besucht mich auch gerne bei Instagram, dort findet ihr ständig neue Textschnipsel und Updates zu meinen Projekten: @schattendersonne




Mein Name ist Sophie und ich habe 2020 mein erstes Buch: Stirb im Schatten der Sonne veröffentlicht.

Auf meinem Blog findest du alles zum Buch wie auch Rezensionen und Buchvorstellungen. Begleitet mich auf dieser spannenden Reise und lernt dabei neue tolle Bücher und andere Autoren kennen. Vielleicht bist ja auch du gerade dabei dein Buch zu veröffentlichen oder es interessiert dich einfach, was eine Autorin sonst noch so treibt außer zu schreiben :)

Ich freue mich wenn ihr mir auf diesem Weg Gesellschaft leistet.


Sophie W.K


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